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Mittwoch, 17. März 2010
Neu bespannt
...ist das gute Stück und wie frisch sie jetzt wieder klingt! So metallisch, so rein, so harmonisch. Ein Staubtuch könnte mal seinen Dienst tun...
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Walimex 85 1.4
Mittwoch, 10. März 2010
Kleines groß
Das nächste Gebiet der Fotografie, das ich erobern möchte, ist die Makrofotografie. Ich mag es, kleine Dinge ganz groß zu sehen.
Das Telefon ist mein erster Makroversuch. Anstatt eines Makroobjektivs hab ich mir erst mal Zwischenringe besorgt, die die Naheinstellgrenze verringern. Ich kann also viel näher an das Objekt heran und bekomme es somit auch viel größer aufs Bild. Die Zwischenringe (drei verschiedene Größen; man kann also die Einstellgrenze variieren) haben mich gerade einmal zwölf Euro gekostet - brauchbare Makroobjektive werden ab 450 Euro interessant. Natürlich wird sich auf Dauer die Anschaffung einer entsprechenden Linse nicht verhindern lassen. Die Lösung mit den Zwischenringen ist, wie man vermuten kann, eben nur eine billige, unter der die Qualität der Fotos beachtlich zu leiden hat. Dennoch: Fürs Erste und zum Probieren, ob die Makrofotografie überhaupt etwas für mich ist, sind die Zwischenringe vorerst ausreichend.
Noch mal zum Bild: Bei der Einstellung der Schärfeebene muss ich das nächste Mal noch ein wenig genauer arbeiten, so liegt sie irgendwo zwischen der 3er- und der Telefonhörertaste. Je näher das Objektiv dem abzubildenden Gegenstand kommt, desto feinfühliger muss auch die Blende gewählt werden. Bei Porträts z.B., bei denen ich drei oder mehr Meter von meinem Objekt entfernt stehe, ist die Schärfeebene auch größer als bei den Telefontasten, die sich drei Zentimeter (!) vor der Linse befinden. Makrofotografie bedeutet sauberes und genaues Arbeiten - und das will gelernt sein!
Trotzdem finde ich das Ergebnis sehr zufriedenstellend! Wer an den technischen Daten interessiert ist: f 6,3, 1 Sekunde Bel., ISO 200, kein Blitz, Stativ, etwas nachgeschärft und s/w-konvertiert.
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Motive
Samstag, 20. Februar 2010
Freitag, 19. Februar 2010
Bei den Schweden
Ikea ist immer eine Reise wert. Und sei es nur auf einen Kaffee, um sich danach in die dreisitzigen Klippans zu fletzen und genüsslich das Treiben um einen herum zu beobachten. Um wieder nach draußen zu kommen, wird der geplagte Kaffeetrinker durch die gesamte untere Etage geleitet - vorbei an Klobürsten, Dekoschalen und dem ganzen Kram, den er gar nicht haben will. Aber die Geduld wird belohnt, man muss nur die Augen offen halten...
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Walimex 85 1.4
Mittwoch, 3. Februar 2010
Sonntag, 31. Januar 2010
Meckern hilft nicht
... also müssen wir da durch. So sehr uns dieser ungewohnt kalte und schneereiche Winter auch auf die Nerven geht: Nehmt's gelassen!
Ja, klar, es verlangt eine Menge Energie, einen Kinderwagen durch die Schneemassen zu bugsieren (Schon mal gemacht?). Und ich könnte mich beklagen, dass das salzige Weiß in Form von hässlichen Rändern Spuren auf meinen Schuhen hinterlässt. Aber ach, was soll's?
Vielleicht erwärmt euch der Anblick des folgenden Fotos ein wenig. Kiruna, die nördlichste Stadt Schwedens, ein Geheimtipp für alle, die sich nach Ruhe und Erholung sehnen. Paradies Einöde. Was Kiruna noch zu bieten hat? Ein Eishotel, in dem man tagsüber aber sein Zimmer räumen muss.
Besichtigen würde ich das Hotel auch gern einmal. Und noch viel mehr: Unter der ganzen Stadt erstreckt sich ein riesiges Erzwerk, das seit dem 19. Jahrhundert hochwertiges Eisenerz fördert. Da würd ich ja gern mal hinein schlüpfen. Mit meiner Kamera.
Das Foto ist entstanden im Miniaturwunderland Hamburg. Der eine oder andere hat es vielleicht in der Diashow vom Dezember schon in Kleinformat gesehen.
Ja, klar, es verlangt eine Menge Energie, einen Kinderwagen durch die Schneemassen zu bugsieren (Schon mal gemacht?). Und ich könnte mich beklagen, dass das salzige Weiß in Form von hässlichen Rändern Spuren auf meinen Schuhen hinterlässt. Aber ach, was soll's?
Vielleicht erwärmt euch der Anblick des folgenden Fotos ein wenig. Kiruna, die nördlichste Stadt Schwedens, ein Geheimtipp für alle, die sich nach Ruhe und Erholung sehnen. Paradies Einöde. Was Kiruna noch zu bieten hat? Ein Eishotel, in dem man tagsüber aber sein Zimmer räumen muss.
Besichtigen würde ich das Hotel auch gern einmal. Und noch viel mehr: Unter der ganzen Stadt erstreckt sich ein riesiges Erzwerk, das seit dem 19. Jahrhundert hochwertiges Eisenerz fördert. Da würd ich ja gern mal hinein schlüpfen. Mit meiner Kamera.
Das Foto ist entstanden im Miniaturwunderland Hamburg. Der eine oder andere hat es vielleicht in der Diashow vom Dezember schon in Kleinformat gesehen.
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Sonntag, 24. Januar 2010
Grüne Woche
Auch in diesem Jahr gibt es in Berlin wieder die Grüne Woche, eine Messe, auf der internationale Hersteller ihre Produkte präsentieren. Häuslebauer, Blumenliebhaber und allgemein Wohlstandsverwöhnte kommen hier voll auf ihre Kosten, dennoch: Die meisten Besucher kommen hierher, weil sie sich von der Vielfalt landestypischer Spezialitäten inspirieren lassen möchten. Und die finden sie hier zur Genüge. Ob roter oder schwarzer Kaviar aus der Ukraine, Gams-Salami aus Österreich oder ein guter südafrikanischer Pinotage - hier kehrt kaum einer ohne Tüten voller Leckereien heim.
Auch Emma und ich haben uns letzten Freitag ins Getümmel gestürzt. Und natürlich hatte ich meine Kamera dabei (nur deswegen bin ich ja da hin). Die schönsten Momente habe ich hier zusammengestellt. Alle Fotos sind entstanden bei available light, d.h. ohne Blitzlicht, deshalb auch der warme Rotton. Viel Spaß nun beim Anschauen!

















Auch Emma und ich haben uns letzten Freitag ins Getümmel gestürzt. Und natürlich hatte ich meine Kamera dabei (nur deswegen bin ich ja da hin). Die schönsten Momente habe ich hier zusammengestellt. Alle Fotos sind entstanden bei available light, d.h. ohne Blitzlicht, deshalb auch der warme Rotton. Viel Spaß nun beim Anschauen!
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Walimex 85 1.4
Mittwoch, 2. Dezember 2009
Schillernd
Ja, das war der Weihnachtsmarkt Spandau. Doch es regnete. Und bei so einem Wetter ist es verdammt heikel zu fotografieren. Die kleinste Pfütze, die sich auf dem Kameragehäuse sammelt und ins Innere vordringt, kann einen gehörigen technischen Schaden verursachen. Das ist mir zum Glück noch nicht passiert. Toi, toi, toi.
Aber was macht man, genauer, was mache ich, wenn ich auf meine heißgeliebten Fotos nicht verzichten will? Ja, genau, ich bitte den freundlichen Marktstandbetreiber um eine von seinen Plastiktüten. Loch rein, fertig.
Diese Methode dem Wetter zu trotzen, ist zugegebenermaßen auf Dauer recht mühselig und so war ich auch nicht unglücklich darüber, als der Regen auf einmal nachließ. Hier seht ihr ein paar Fotos, nasse wie auch trockene. Die Bilder sind alle mit meiner lichtstarken 50er Festbrennweite entstanden, einem Objektiv, das ich immer mehr zu schätzen weiß. Ich mag das Bokeh sehr gern, weil es die kleinen Lichter und überhaupt den Hintergrund so angenehm (unscharf) darstellt.







Aber was macht man, genauer, was mache ich, wenn ich auf meine heißgeliebten Fotos nicht verzichten will? Ja, genau, ich bitte den freundlichen Marktstandbetreiber um eine von seinen Plastiktüten. Loch rein, fertig.
Diese Methode dem Wetter zu trotzen, ist zugegebenermaßen auf Dauer recht mühselig und so war ich auch nicht unglücklich darüber, als der Regen auf einmal nachließ. Hier seht ihr ein paar Fotos, nasse wie auch trockene. Die Bilder sind alle mit meiner lichtstarken 50er Festbrennweite entstanden, einem Objektiv, das ich immer mehr zu schätzen weiß. Ich mag das Bokeh sehr gern, weil es die kleinen Lichter und überhaupt den Hintergrund so angenehm (unscharf) darstellt.
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Mittwoch, 11. November 2009
Abendlicher Spaziergang
Die folgenden drei Fotos sind in der Wilmersdorfer Straße entstanden. Zum ersten ist vielleicht spannend zu erfahren, wie die Geister ins Bild kommen. Bei 0,3 Sekunden Belichtungszeit hinterlassen Menschen, die sich bewegen, ihre Bewegungsspur im Bild, d.h. sie werden verwischt dargestellt. Bei noch längeren Belichtungszeiten verschwinden sie sogar ganz. Will man also z.B. einen viel besuchten Platz, eine Sehenswürdigkeit fotografieren ohne dass dieses Gewusel von Menschen mit aufs Foto kommt, stelle man seine Kamera einfach auf ein Stativ und belichtet, sagen wir, 2 Minuten lang. Schon hat man nur den Platz/das Gebäude hübsch aufs Foto gebannt. Doch wer hat schon ständig sein klobiges Stativ dabei? Für 0,3 Sekunden Belichungszeit (aus der Hand geschossen) ist mein Foto relativ scharf. Eine ruhige Hand ist bei solch langen Verschlusszeiten meist schon nicht mehr ausreichend, um feststehende Gebäude (wie das Geschäft) verwacklungsfrei abzulichten. Aber in diesem Fall ein echt gelungener Schnappschuss.


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Montag, 9. November 2009
9. November 2009
Bösebrücke, Berlin Bornholmer Str., einer der ersten Grenzübergänge, die in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1989 ihre Schlagbäume öffneten.
Heute: Nach einer Ansprache der Bundeskanzlerin traf man immer wieder auf Zeitzeugen, die sich austauschten, Schülergruppen, die sich riesige Fotowände ansahen und auch Leute, die einfach mal schauen wollten, was vor 20 Jahren hier passiert ist...
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Sonntag, 8. November 2009
Die Sache mit dem Bokeh
Dieses Foto ist in unserem Badezimmer entstanden. Mal davon abgesehen, dass der Spiegel mal wieder geputzt werden könnte, habe ich meinen Blick hier speziell dem Bokeh gewidmet.
Was ist das Bokeh?
Der Begriff kommt aus dem Japanischen und bedeutet "unscharf, verschwommen". Die Bereiche des Bildes, die in Unschärfe verschwimmen, geben Auskunft darüber, ob ein Foto als gut oder schlecht empfunden wird, subjektiv. Es geht aber hierbei weniger um die Stärke der Unschärfe, sondern darum, wie die Unschärfebereiche aussehen. Im oberen Bild ist im Hintergrund der gegenüberliegende Wandschrank zu sehen. Im Spiegel des Wandschrankes spiegeln sich die Lichter der Lichterkette, die den Spiegel vor meiner Kamera (den mit der Blume) erleuchten. Interessant ist jetzt bezüglich des Bokehs vor allem, wie sich die hellen Bereiche gestalten, hier also besonders die Lichtpunkte.
Die Lichtpunkte sind überwiegend rund dargestellt, sie sind relativ weich und gleichmäßig und an den Rändern zeigen sich keine wesentlichen Farbsäume. Bei eher schlechten Bokehs stellen sich die Lichtpunkte ausgefranst dar, nicht wie Kreise, sondern eher wie Scheiben. Das macht den Hintergrund unruhig und arbeitet seiner eigentlichen Funktion entgegen, nämlich durch seine Unschärfe den Blick auf das Hauptmotiv zu lenken.
Diese hellen Bildpunkte in dunklen Bereichen, die außerhalb der Schärfezone liegen, werden auch Unschärfekreise genannt. Tatsächlich sind sie nicht unbedingt Kreise, sondern die Abbildung der jeweiligen Blendenöffnung. Hier habe ich ein paar Bilder für euch, die das veranschaulichen:
Beim Wert 1.8 ist die Blende weit offen, mit aufsteigenden Werten schließt sich die Blende immer mehr (größere Blendenwerte = kleinere Blende!). Man sieht hier sehr gut, wie sich die Unschärfekreise verkleinern. Nur bei Offenblende sind sie rund, ab f/2.0 werden sie 5-eckig dargestellt - dieses Objektiv besteht neben seinen Linsen eben genau aus fünf Lamellen. Viele Objektive sind heute mit mindestens sieben, oft auch bis zu neun oder zehn Lamellen ausgestattet. Trotzdem gefällt mir mein Bokeh, besonders bei Offenblende und ich hoffe, bald Portraits mit ansprechendem Bokeh hier zeigen zu können.
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Freitag, 6. November 2009
Bye bye Herbie
Wir waren wirklich ein Spitzen-Team. Im Stich gelassen hat mich mein Herbie nie. Elf Jahre lang. Was haben wir alles gemeinsam erlebt!
Seine Existenz verdankte er einer finanziellen Allianz zwischen Edda und mir, dann meisterte er tapfer den Umzug von Hannover nach Berlin. Vier Jahre lang begleitete mich Herbie an den Wochenenden zu meinen Seniörchen, die ich hier in Berlin versorgte. Und auch Emma hat er noch kennengelernt und stolz durch die Gegend kutschiert.
Es blieb Herbie leider nicht verwehrt, in seinen letzten Tagen noch in einen Unfall verwickelt zu werden. Eine Unachtsamkeit von mir. Doch nun ist es Zeit Abschied zu nehmen, Abschied von einem Auto, etwas (nur) Materiellem, das aber Symbol dafür ist, wie energisch ich in den letzten Jahren gearbeitet habe. Sechs Jahre lang Raten abstottern, zum Teil auch während des Studiums, das war nicht immer leicht. Es heißt mich zu verneigen vor meiner eigenen Disziplin, vor der Treue dieses Autos aber auch vor der Zäsur, die der heutige Tag mit sich bringt. Ich habe das Gefühl, dass heute eine wichtige Lebensphase beschlossen wird. Zu Ende geht.








Seine Existenz verdankte er einer finanziellen Allianz zwischen Edda und mir, dann meisterte er tapfer den Umzug von Hannover nach Berlin. Vier Jahre lang begleitete mich Herbie an den Wochenenden zu meinen Seniörchen, die ich hier in Berlin versorgte. Und auch Emma hat er noch kennengelernt und stolz durch die Gegend kutschiert.
Es blieb Herbie leider nicht verwehrt, in seinen letzten Tagen noch in einen Unfall verwickelt zu werden. Eine Unachtsamkeit von mir. Doch nun ist es Zeit Abschied zu nehmen, Abschied von einem Auto, etwas (nur) Materiellem, das aber Symbol dafür ist, wie energisch ich in den letzten Jahren gearbeitet habe. Sechs Jahre lang Raten abstottern, zum Teil auch während des Studiums, das war nicht immer leicht. Es heißt mich zu verneigen vor meiner eigenen Disziplin, vor der Treue dieses Autos aber auch vor der Zäsur, die der heutige Tag mit sich bringt. Ich habe das Gefühl, dass heute eine wichtige Lebensphase beschlossen wird. Zu Ende geht.
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Sigma 17-70
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