Hi! Dieses Blog ist nicht mehr aktuell. Meine fotografische Arbeit findet ihr ab sofort unter:

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Freitag, 9. April 2010

Another one in vintage style



Die Mosel im old Look (vorvergangener Post) gefällt mir echt gut. Deswegen gibt's heut gleich noch ein Experiment. Steht's dem Portrait auch?

Diesmal ist es mir auch wirklich gut gelungen, die Augen scharf zu bekommen und nur die! Genau so war's gewollt mit voll aufgerissener Blende. Je weiter die Blende offen ist, desto geringer ist die Schärfeebene und bei diesem Motiv waren das gerade einmal eineinhalb Zentimeter! Weil ich dem Objektiv, das ich verwendet habe, bei der Fokussierung manchmal nicht über den Weg traue, habe ich manuell scharfgestellt. Diesmal saß er, der Fokus! Nach meiner Erfahrung mit dem Objektiv ist dies aber eine echte Glückssache, v.a. was das Fotografieren bei wenig Licht, so wie hier in der Mensa, betrifft.

Donnerstag, 8. April 2010

Schnappschuss



Emma auf dem 70. ihres Großvaters in Schönebeck/Elbe.

Montag, 22. März 2010

Schwangerschaftsshooting im Kleinen Tiergarten

Heute traf ich mich mit Mai, einer bezaubernden, lebenslustigen jungen Frau. Mai lebt mit ihrem Mann und dem zweijährigen Marvin in Berlin-Moabit. Bevor sich im April Familienzuwachs ankündigt, wollte Mai unbedingt noch ihren Babybauch fotografieren lassen. Dazu verabredeten wir uns heute und machten zunächst einige Aufnahmen bei Kaffee und Tee in Mais Wohnung, bevor wir aufbrachen in den nahegelegenen Kleinen Tiergarten.

Vielen Dank, Mai, für die Erfahrung, die ich heute sammeln durfte! Es hat mich sehr gefreut, dich kennenzulernen und vielleicht ergibt sich ja die Gelegenheit, das nächste Mal die komplette Familie abzulichten. Ich wünsche dir und deiner kleinen Familie alles Gute für die bevorstehende Geburt eures zweiten Sohnes!
































Dienstag, 16. März 2010

Streetfotografie



Mein erstes Street-Portrait! Es ist eine heikle Angelegenheit. Gute Street-Portraits zu machen, die den Augenblick unverfälscht einfangen - dazu braucht es Mut.

Was gute Street-Portraits ausmacht, ist die Lebendigkeit in ihnen. Der Mensch steht zwar im Mittelpunkt, aber er kommt erst so richtig gut zur Geltung, wenn auch die Umgebung, in der er sich befindet, auf dem Foto zum Ausdruck kommt. Das regt den Betrachter an, in das Foto einzusteigen und sich aus seinen Assoziationen eine eigene Geschichte dazu zu denken. Die ist in solchen Fällen auch gar nicht wichtig, denn was hier zählt, ist der intime, nahe Moment.

Ich könnte nun ein Zoom-Objektiv nehmen, sagen wir ein 200er, und die Menschen, die meine Aufmerksamkeit erregen, aus einigermaßen sicherer Entfernung fotografieren. Das kann man machen, ist aber nicht jedermanns Sache. Meine auch nicht, denn ich habe oftmals nicht den Mut, Fotos aus dem Hinterhalt zu schießen. Wie würde ich reagieren, wenn jemand so nah in meine Intimsphäre eindringt? Bei öffentlichen Veranstaltungen, wie der Grünen Woche hier in Berlin, habe ich damit kein Problem - Menschen, die sich auf öffentliche Veranstaltungen begeben, müssen damit rechnen, dass sie jederzeit fotografiert werden könnten, von der Presse z.B.

Ein weiterer Nachteil von Zoomobjektiven ist, dass sie nur einen kleinen Ausschnitt zeigen. Sie haben einen sehr engen Winkel (im Gegensatz zu Weitwinkelobjektiven). Das heißt, ich bekomme eben schwieriger die Umgebung mit aufs Foto, es sei denn, ich stehe etwas weiter weg. Aber generell sind ja die langen Brennweiten jene, mit denen man insbesondere Kopf- oder auch Körperportraits anfertigt, z.B. vom Raucher, der genussvoll an seiner Zigarette zieht. Da ist kein Raum für Umgebung, die muss man sich selbst denken.

Bleibt, näher ranzugehen. Dazu brauche ich ein kurzes Objektiv, ein 35er z.B. Es hat wegen seiner relativ kurzen Brennweite einen weiteren Winkel und kann nebenher noch schön die Umgebung aufzeichnen. Aber um damit ein formatfüllendes Kopfportrait zu machen, darf ich nicht weiter als zwei, drei Meter von meinem Motiv entfernt sein. Und jetzt kommt noch eine ganz entscheidende Sache hinzu: Mein Gewissen gebietet es mir, den Menschen, den ich fotografieren möchte, vorher zu fragen. Doch nimmt das nicht dem Foto seine Ausdruckskraft, die eben gerade darin liegt, den Menschen und seine Umgebung unverfälscht zu zeigen? "Wenn Du vorher fragst, wird es kein gutes Fotos geben. Wenn Du nachher fragst, musst Du ein gutes Foto löschen.", das beschreibt so ziemlich genau den Zwiespalt, in dem man sich befindet, wenn man wirklich gute Street-Portraits machen möchte.

Ihn habe ich für mein Foto gefragt - und allein das kostete schon einigermaßen Überwindung. Ich sah ihn schon von weitem und ging von hinten auf ihn zu. Er bettelte und war gar nicht gut zu Fuß. Wir tauschten einige Worte, so gut das möglich war für ihn in rumänisch-gebrochenem Deutsch, ich gab ihm etwas Geld für Essen und fragte ihn, ob ich ein Foto machen dürfe. Ich fand, dort stand so viel Würde im Gesicht dieses Menschen geschrieben.

Für das Foto benutzte ich ein doch relativ langes Objektiv (50mm, plus Crop: 85mm). Man sieht ja: Viel von der Umgebung, die noch einiges mehr hätte erzählen können, ist nicht zu sehen. Okay, man sieht parkende Autos, Bäume, Häuser - doch das alles ziemlich eingeschränkt. Und nach all meinen Überlegungen frage ich mich, wie das Foto hätte aussehen können, wenn ich nicht gefragt hätte. So wirkt es doch sehr gestellt. Doch wenn ich etwas bewirken möchte mit meinen Fotos, wenn ich die Menschen am Rande der Gesellschaft portraitieren möchte, dann muss ich näher ran. Und ich muss mit meinem Gewissen verhandeln, in welcher Situation ich es verantworten kann, einfach abzudrücken oder es besser sein zu lassen: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Aber muss ich nicht gerade deswegen den Auslöser drücken? Unverfälscht und gnadenlos?

Freitag, 26. Februar 2010

Klassiker im Kinderzimmer

Das Leben mit einem Kind ist einfach wundervoll. Überall in der Wohnung verteilen sich Spielsachen: hier ein Brummkreisel, dort ein Kuscheltier und überall Lego-Steine. Es ist einfach schön, mit in diese bunte Welt hineinzutauchen - man kommt ja schließlich nicht drumrum. Doch manchmal kann das auch ganz schön gefährlich sein, wenn sich wieder einmal ein Lego-Stein unter der Badmatte oder einer Teppichfalte versteckt hält. Es ist mir schon einige Male passiert, dass ich mit nackten Füßen draufgetreten bin und mir fürchterlich weh getan habe. Oder aber der ganze Läufer gerät ins Rutschen, weil sich darunter Fliesen verbergen und man mit seinem gesamten Körpergewicht mit eben jenem geschundenen Fuße die Lego-Stein-Stelle belastet.

Lego-Steine sind aber nicht nur eine potenzielle Unfallgefahr, sondern auch attraktive Modelle für meine Kamera. Für das folgende Foto habe ich mich in Emmas Zimmer geschlichen, um einmal zu schauen, was da so los ist:



Mittwoch, 3. Februar 2010

VW-Universitätsbibliothek



Der eine büffelt, die andere knipst.

Freitag, 29. Januar 2010

Oder nicht?




Übereilte Anschaffung (Eugen Roth)


Ein Mensch geht, leider ganz allein,
Und kauft sich neues Schuhwerk ein.
Er tritt zu seinem späteren Schaden
Gleich in den nächsten besten Laden,
Wo ihm ein milder Überreder
Die Machart anpreist und das Leder.
Und schwört, daß der Schuh ihm passe,
Schleppt er sofort ihn an die Kasse.
Leicht ist es, Stiefel sich zu kaufen,
Doch schwer, darin herumzulaufen.

Donnerstag, 21. Januar 2010

Schwestern

Bereits Anfang Dezember traf ich mich mit den beiden charmanten Schwestern Eugenia und Aminata. Gemeinsam striffen wir durch den Volkspark Rehberge, um ein paar Portraitfotos zu machen. Die Sonne war uns hold, aber kalt war es trotzdem. Einige schöne Augenblicke hier nun in der Vorschau:
























Montag, 16. November 2009

Berliner Meile

Emmas erster Spaziergang auf dem Kudamm, und sie findet es schrecklich (zumindest während dieser fünf Minuten). Die Bilder sind out of cam (ooc), also unbearbeitet und bei Blende 2.0 bis 2.5 aufgenommen:


Samstag, 14. November 2009

Beim Kinderarzt

Ich beginne dieses Objektiv zu lieben. Dieser wundervoll unscharfe Hintergrund, der das Hauptmotiv brilliant hervorhebt: de luxe! Was diese lichtstarken Objektive alles drauf haben, wenn der Fokus mal sitzt (spezielles Problem vor allem bei diesem Objektiv). Demnächst werde ich mir hoffentlich eins zulegen, das noch um einen ganzen Blendenwert stärker ist. Damit wird noch mehr Licht in den Chip dringen, der Unschärfebereich wird noch mal ein wenig größer. D.h. der Effekt des Freistellens wird noch besser zur Geltung kommen, davon verspreche ich mir wirklich ästhetisch anspruchsvolle und scharfe Porträts. Ich bin so gespannt!

f/2.0, 1/180, ISO 400, kein Blitz

Mittwoch, 4. November 2009

Porträts für den kleinen Geldbeutel

Von der Freude, wieder mit meiner lichtstarken Festbrennweite arbeiten zu können, hatte ich ja schon berichtet. Nun ist das Objektiv vorläufig immer auf der Kamera, damit ich testen kann, was ich noch alles aus ihm herausholen kann.

Emma und ich waren gestern bei Thalia. Zwischen den vielen Büchern machten wir's uns richtig nett (neuerdings gibt's ja immer diese gemütlichen Sitzecken in den Bücherläden). Dabei entstand das folgende Porträt.

Ich bin sehr zufrieden, dass der Fokus diesmal sogar direkt auf den Augen liegt. Das 50er produziert ziemlich viel Ausschuss; bei vielen Fotos sind die Augen nicht scharf, was für Porträts ja unerlässlich ist. Der Autofokus ist Mist, vor allem abends kann man ihn vergessen. Bei Blende 1.8 habe ich selten ein knackig scharfes Foto gemacht. Doch mit ein wenig Abblenden (2.0) nimmt die Schärfe zu und man kann brilliante Ergebnisse erzielen. Das Interessante ist, dass man mit diesen kleinen Blendenwerten (Blende ist weit offen) kleine Schärfebereiche erzielen kann, d.h. die Augen sind scharf und der Rest verläuft schon in Unschärfe. Für Porträts ein ausgezeichnetes Freistellungsmittel.

Ich bin von meinem 50er begeisterter als je zuvor, obwohl die Akzeptanz-Ausschuss-Quote unausgewogen ist. Aber dafür ist jedes Foto, das scharf ist, Gold wert. Und das für noch nicht mal 100 Euronen. Ein Objektiv, das in die Tasche eines jeden Canon-Fotografen gehört, weil es unschlagbar für available-light-Aufnahmen und Porträtfotos ist!

Samstag, 17. Oktober 2009

Selbstporträt

Nicht ganz!
Unser Besuch heute bei Opa Bertold in Rendsburg hat dieses schöne Porträt hervorgebracht. Für Nicolaus, der es gemacht hat, ist es nur ein Schnappschuss - und eigentlich hat auch niemand von uns etwas anderes erwartet. Aber ich finde, dass hier ein wundervolles Porträt entstanden ist. Nichts Gestelltes, im Gegenteil: die Situation schön erkannt und zufällig festgehalten. Solche Bilder werden auch meist die besten, die, bei denen man nicht ewig überlegt, welche Blende jetzt die richtige ist.
Ein sehr schönes Porträt, mein Schatz, das den dichten Filter meiner Anforderungen an ein gutes Foto mühelos durchdrungen hat und das ich somit hier veröffentliche:



Donnerstag, 1. Oktober 2009

Einladung zum Geburtstag

Die erste Torte, die ich jemals kreiert habe, und sie ist gut geworden!
Buttercreme zwischen Wiener Boden (Dr. Oetker), zart umhüllt von einer dünnen Marzipanschicht, verziert mit Kuvertüre und gebrochenem Schokoladendekor.
Ich wollte für Emma unbedingt eine Geburtstagstorte backen. Dieses kleine Schleckermäuschen fand sie unwiderstehlich, aber seht selbst auf den Fotos:














Mittwoch, 30. September 2009

Emmas erster Geburtstag



Emma, du Engel! Alles Gute zu deinem ersten Geburtstag. Das Leben mit dir ist einfach schön. Wir sind glücklich, dass es dich gibt!

Montag, 14. September 2009

Wenn Kinder spielen

Philipp und Nicolaus sind alte Legokumpels. Am Samstag hat es Philipp zum ersten Mal geschafft, bei uns vorbeizukommen, seitdem wir in der neuen Wohnung wohnen (Juli 2008). Die Jungs und wir Mädels (Emma und ich) und wir alle zusammen haben uns gut amüsiert: Wir haben gemütlich miteinander gefrühstückt, Philipp hat Emma das Klatschen beigebracht und war auch sonst sehr charmant zu ihr, später gab's Pfannkuchen und nebenbei LEGO,LEGO, LEGO. Wir hatten einen schönen Tag miteinander, und das dokumentieren die Fotos, wie ich finde, ziemlich gut:








 
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