Hi! Dieses Blog ist nicht mehr aktuell. Meine fotografische Arbeit findet ihr ab sofort unter:

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Montag, 24. Mai 2010

Zurück zur Fotografie: russisch, preiswert, edel!



Vielen, vielen Dank für all die lieben Glückwünsche zu meinem Geburtstag! Ich habe mich wirklich sehr gefreut, dass so viele an mich gedacht haben!

Ich selbst habe mich momentan zur Internetabstinenz verdonnert - so weit das eben möglich ist. Die Frequenz meiner Teilhabe an den einschlägigen sozialen Netzwerken (Facebook und Studivz) habe ich auf null reduziert, naja, zumindest annähernd. Das alles für die Examensarbeit, die geschrieben werden muss. Es gibt viel zu tun.

Trotzdem oder gerade deswegen habe ich mir zu meinem Geburtstag etwas Feines gegönnt: eine neue Optik. Das Helios 44 2/58, eine ca. 30 Jahre alte russische Linse, habe ich für 13,50 Euro inklusive eines Konverters in der Bucht ersteigert. Wahnsinn! Ich liebe dieses samtige, cremige Bokeh, das das Objektiv zaubert! Ein robustes Teil ist das Helios, kommt im Metallbody und verströmt den Flair der letzten 30 Jahre mit seinem markanten Maschinen(öl)geruch. Und: alles ausschließlich manuell zu bedienen, versteht sich. Das Foto oben ist mit eben diesem Objektiv entstanden, versteht sich auch.

Montag, 3. Mai 2010

Farbspiele



Hach ja, die Küche: Die müsste auch mal wieder aufgeräumt werden. Wie wunderbar sich doch die Unordnung durch eine ordentliche Bildkomposition kaschieren lässt!

Mittwoch, 28. April 2010

Italienisches Portrait

Wer meinen Blog regelmäßig verfolgt weiß, dass es so gar nicht meine Art ist, Fotos von mir selbst zu veröffentlichen. Denn ich bin die Letzte, um die es auf dieser Seite hier geht. Nun, ich bin aber die, die hinter der Seite steht und gerechterweise möchte ich euch, meinen treuen Lesern, auch hin und wieder, ganz selten, einen Einblick in mein privates Leben gewähren.

Da jeder Nachmittag bei uns nach festgelegten Ritualen abläuft (Emma von Tagesmutter abholen, Kinderarztbesuch, Freunde auf dem Spielplatz treffen, Tiere auf dem Ziegenhof füttern etc.), muss auch ab und zu einmal ein wenig Abwechslung rein. Zumal Emma auch heute den ganzen Nachmittag schon nörgelig war, weiß der Geier, was das nun schon wieder für eine Phase ist, wollte ich uns mal etwas anderes bieten. D'rum kehrten wir beim Italiener auf der anderen Straßenseite ein und bestellten Lasagne und Spaghetti-Kinderportion zum Abendessen. Während wir warteten, probierte ich gleich mal den Selbstauslöser der neuen Kamera aus. Voila!

Sonntag, 25. April 2010

Kati und Helmut: Pärchenshooting im Schlosspark Charlottenburg

Heute habe ich mich mit Kati und Helmut zum Pärchenshooting im Charlottenburger Schlossgarten getroffen. Die beiden waren einfach bezaubernd: Helmut ein charmanter, witziger Typ mit Berliner Schnauze, der sich für Geschichte und alles mögliche interessiert und Kati, die mich mit ihrer Ausstrahlung wirklich verzaubert hat - die beiden wollten nach einem Jahr des Zusammenseins nun endlich auch einmal ein paar schöne Fotos von sich haben. Und habt ihr bemerkt: Die beiden haben auf meinen Rat hin ihre Kleidung so gewählt, dass sie sich gut ergänzen?! Tolle Farben habt ihr da aus eurem Kleiderschrank gezaubert! Dass die beiden Stars und Stripes trugen, ist mir erst aufgefallen, als Helmut darauf aufmerksam machte. Dies stehe aber in keinem Zusammenhang mit irgendeinem politischen Statement, erklärte er. Na, dann wäre das ja auch geklärt!

Kati und Helmut, ich danke euch beiden sehr, dass ich euch fotografieren durfte und hoffe, euch gefällt eure Vorschau. Alles Gute für euch! Hier nun eine klitzekleine Vorschau:














































Samstag, 24. April 2010

Porsche



Ich habe es gewagt. Nach monatelangem Überlegen, verbunden mit ungezählten Recherchestunden im Internet, stellte sich nun für mich heraus, dass eine neue Kamera her muss. Mein Anspruch an gute Fotos hat sich in den letzten Jahren sehr stark ausgeprägt und ich bin zu dem Schluss gekommen, dass es natürlich in erster Linie um ein gutes Auge geht, doch dass es aber nicht zuletzt eine Frage der technischen Voraussetzungen ist, ob ein Foto Eindruck hinterlässt oder nicht.

Mit der Canon Eos 5d Mark II habe ich nun in ein wirklich beeindruckendes Arbeitsgerät investiert, mit dem keine Wünsche offen bleiben werden. Durch die höhere Pixelzahl (21 Mill. im Gegensatz zu 6,3 Mill. bei meiner alten 10d) verspreche ich mir eine beeindruckende Bildqualität. Damit will ich nicht sagen, dass hohe Pixelzahlen, so wie sie in einschlägigen Geschäften zur Verkaufsförderung angepriesen werden, immer gleich eine bessere Qualität der Bilder zur Folge haben. Quatsch! Für die kleinen Kompaktkameras, die die Leute sich anschaffen, sind die Pixelzahlen überhaupt erst mal als letztes relevant. Doch für mich ist das Thema durchaus interessant, denn die Kamera ist nun endlich mit einem Vollformat-Sensor ausgestattet, der die vielen Pixel auch darstellen kann. Neben der augenscheinlich steigenden Bildqualität (immer im Vergleich zu meiner alten) ist es nun einfach auch mal möglich, im Nachhinein den Bildausschnitt zu korrigieren, ohne dass dies gleich verstärktes Rauschen zur Folge hätte. so könnte ich z.B. aus dem Foto im letzten Post den Kopf der Marien-Ikone ausschneiden, ohne dass die Bildqualität erheblich leiden würde. Täte ich es bei diesem Foto mit 6 Millionen Bildpunkten, würde der Kopf mit großer Wahrscheinlichkeit schon verschwommen, eben verpixelt erscheinen.

Ein weiterer Fortschritt an der 5d ist die Möglichkeit, die ISO-Zahl bis auf 25400 zu schrauben. Unglaublich! In Situationen mit wenig Licht, z.B. beim Anfertigen von Neugeborenenfotos, würde jegliche Stimmung verloren gehen, blitzte ich dort wild umher, mal abgesehen davon, dass das harte Blitzlicht nichts für Babys zarte Äuglein ist. Blitzbilder muss man mögen, ich persönlich mag mehr das natürliche Restlicht, mit dem ich auch immer wieder gern arbeite. Aber wenn ich nun den Blitz ablehne, muss ich, damit die Fotos einigermaßen unverwackelt werden, die Filmempfindlichkeit erhöhen. Je mehr ich aber diesen ISO-Wert erhöhe, desto stärker beginnt das Bild auch zu rauschen, d.h. das Bild wird durch kleine Störungen verschlechtert. Die 10d schafft 1600 ISO, wobei ich mit dieser hohen Zahl nie gearbeitet habe. Schon bei ISO 400 war hier oftmals das Qualitätslimit erreicht. Anders bei der 5d: Bis zum Wert 2500 lässt sich schon arbeiten, ohne nennenswerte Qualitätseinbußen hinnehmen zu müssen.

Nun auf denn in die Welt der Profi-Fotografie!
 
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