Emma ist jetzt schon eine Große - seit Montag geht sie zur Tagesmutter.
Ich bin erleichtert, dass ich endlich wieder ein Mensch sein kann. Es ist zwar noch etwas ungewohnt, vorerst nur stundenweise, ohne Kind zu sein, aber seeeehr entspannend. Gestern habe ich mich dabei erwischt, wie ich sanften Schrittes ins Schlafzimmer schlich. Plötzlich fiel mir ein, dass dort im Bett ja gar kein Kind liegt und schläft, sondern dass ich die Wohnung ganz für mich allein habe.
Was habe ich das genossen. Zum ersten Mal seit Monaten hatte ich zwei Stunden (!) für mich, ganz ohne Gedanken an Beschäftigungstherapie, Möhrchenpürieren oder Windelwechseln. Das war GÖTTLICH. In solchen Momenten weiß man erstmal seine Zeit richtig zu nutzen oder besser: Zeit wertzuschätzen.
Ich freu mich auch schon sehr darauf, im April ins neue Semester einzusteigen. Guten Gewissens. Mein Engel ist versorgt und ich kann meine verklebten Gehirnstränge wieder aufmöbeln. Nichtsdestoweniger blicke ich der Zeit aber auch wehmütig entgegen: Die Zeit bleibt nicht stehen und macht aus kleinen Leuten große. Und aus eben noch jungen ältere (Eltern).
Donnerstag, 5. März 2009
Donnerstag, 26. Februar 2009
News from the family
Nicolaus' Schwester war zu Besuch. Hier beim Bäuche-mit-Pizza-Vollschlagen (selbstgemachter wohlgemerkt!)
Quetschwarnung! Sieh dich vor, Marienkäfer!
Käsemauken. (Wirklich. Zumindest manchmal.)
Spannende Lektüre...
Emma und ihr erstes Javascript.
Du freundliches Menschenkind.
Die Beiden haben sich lieb.
Samstag, 21. Februar 2009
Ein kleiner Pieks...

Erschreckende Diagnosen entfalten immer erst dann ihre volle Kraft, wenn sie das nähere Umfeld von Familie, Freunden oder Bekannten treffen. Ist dies nicht der Fall, so sind Krankheiten zwar schrecklich, aber wirken nicht so bedrohlich, weil sie eben weit weg sind.
Da ich selbst weiß, wie erschütternd es für Eltern ist zu erfahren, dass ihr Kind nicht so gesund ist wie sie sich das vorgestellt haben (Emma hat AGS), sehe ich die Selbstverständlichkeit, ein gesundes Kind zur Welt zu bringen, seitdem mit anderen Augen.
Umso selbstverständlicher ist es für mich auch, das Schicksal der kleinen Helene wenigstens versuchsweise zu beeinflussen, indem ich heute mein Blut testen lasse in der Hoffnung, wenn nicht Helene, vielleicht aber einem anderen Menschen helfen zu können.
Helenes Eltern wünsche ich viel Kraft bei dem, was auf sie zukommen wird. Und ich wünsche mir, dass sich mit mir heute noch viele andere dieser Aktion anschließen werden.
Montag, 9. Februar 2009
Donnerstag, 22. Januar 2009
Dräääsdn: Ä säggsi ciddy
Da mir die Decke auf den Kopf zu fallen drohte, schnappte ich mir meine kleene Bubbe und meinen Fodokoffo und machte mich uff nach Dräsdn, ne wor!?
Aber jetzt mal im Ernst: Dresden fasziniert mich schon eine Weile und bis heute hatte sich nie die Gelegenheit ergeben, mal hin zu fahren.
Doch heute war es soweit. Emma und ich fuhren heute Morgen mit dem Zug los und verbrachten knappe sechs Stunden in Sachsens Hauptstadt. Klar, in dieser kurzen Zeit kann man sich ja wirklich nur einen ersten Überblick verschaffen, aber genau dies schien ideal, um dem Alltag einmal zu entfliehen.
Wir machten also die Altstadt-Tour inclusive Zwinger, Semper-Oper usw. Emma schlief, ich bemühte meinen Reiseführer, staunte und fotografierte.
Hier ein paar Eindrücke des Tages:
Zwinger




Kulturhalle mit gespiegelter Kathedrale

Auf Touristenfang

Apropos Touristen: "Guckst du, hier bin isch vor Martin-Luther-Denkmal!"

Ein witziges Motiv

Das obligatorische Selbstauslöserfoto

Einkehr zum Stillen

Dresdner Verkehr

Frauenkirche

Kartaune

Der goldene Reiter

Brühl'sche Terrassen

Generation Talkshow?
Aber jetzt mal im Ernst: Dresden fasziniert mich schon eine Weile und bis heute hatte sich nie die Gelegenheit ergeben, mal hin zu fahren.
Doch heute war es soweit. Emma und ich fuhren heute Morgen mit dem Zug los und verbrachten knappe sechs Stunden in Sachsens Hauptstadt. Klar, in dieser kurzen Zeit kann man sich ja wirklich nur einen ersten Überblick verschaffen, aber genau dies schien ideal, um dem Alltag einmal zu entfliehen.
Wir machten also die Altstadt-Tour inclusive Zwinger, Semper-Oper usw. Emma schlief, ich bemühte meinen Reiseführer, staunte und fotografierte.
Hier ein paar Eindrücke des Tages:
Zwinger




Kulturhalle mit gespiegelter Kathedrale

Auf Touristenfang

Apropos Touristen: "Guckst du, hier bin isch vor Martin-Luther-Denkmal!"

Ein witziges Motiv

Das obligatorische Selbstauslöserfoto

Einkehr zum Stillen

Dresdner Verkehr

Frauenkirche

Kartaune

Der goldene Reiter

Brühl'sche Terrassen

Generation Talkshow?
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Dienstag, 20. Januar 2009
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